Tipp 1
Informiere Dich über verschiedene Berufsmöglich-keiten. Es ist ein Vorteil wenn Du dich nicht auf einen Wunschberuf festlegst, sondern auch andere Möglichkeiten (ähnliche Berufe) in Betracht ziehst. Hier kann Dir auch die Arbeitsagentur und das BIZ helfen.
Tipp 2
Prüfe, welche Betriebe in der Nähe Deinen Traumberuf ausbilden. Auch hier kann Dir die Arbeitsagentur oder die Lehrstellenbörsen der IHK oder der Handwerkskammer helfen.
Tipp 3
Suche rechtzeitig nach Alternativen, falls es mit Deiner Bewerbung nicht in der ersten Runde klappt. Wenn Du mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres noch keine Lehrstelle gefunden hast, solltest Du die sogenannten Einstiegsqualifizierungen (EQ) nutzen. Diese Praktikumsstellen vermitteln dir die Grundlagen in bestimmten Berufen und erhöhen Deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz im neuen Jahr. Auch hier hilft Dir die Arbeitsagentur.
Tipp 4
Hat Deine Schule eine Partnerschaft mit Ausbildungsbetrieben geschlossen?
Wenn ja: Nutze die Angebote zu Ferien oder Tagespraktika. Vielleicht informiert dieses Partnerunternehmen auch über offene Ausbildungsplätze.
Wenn nein: Es ist immer sinnvoll, dass Du Dich um Praktikumsplätze bemühst. Denn nur so bekommst Du frühzeitig einen Eindruck von Deinem Traumberuf und kannst feststellen ob er Dir wirklich liegt. Außerdem ist die Chance gar nicht schlecht, wenn Du Dich geschickt angestellt hast, dass Du dort auch einen Ausbildungsplatz bekommst. Man kennt Dich in dem Betrieb und Du kennst das Unternehmen eben auch schon.
Tipp 5
Die Ausbildungsbetriebe organisieren ihre Bewerbungs-verfahren nach ihren eigenen Vorstellungen. Das heißt, wenn du dich bewerben willst, solltest Du zunächst telefonisch Kontakt mit Deinem Wunschbetrieb aufnehmen.
Wichtig: Du musst anrufen und nicht Deine Mutter oder Dein Vater. Wenn jemand für Dich anruft, kommt das nicht gut an, denn kein Betrieb will jemanden einstellen, der sich nicht einmal traut ein Telefongespräch zu führen.
Kläre ab, wer dort Dein Ansprechpartner, an wen Du Deine Bewerbung schicken sollst, welche Dokumente (Zeugnisse) gewünscht sind und ob es Bewerbungsfristen gibt.
Prüfe auch, ob es die Möglichkeit zu Onlinebewerbungen gibt. Dies machst du am Besten auf der Homepage des betreffenden Unternehmens.
Tipp 6
Bereite Dich vor. Suche Dir Informationen über die möglichen Ausbildungsbetriebe (Produkte, Betriebsgröße, Standorte) Es ist ein großer Unterschied, ob Du Dich bei einem Konzern oder bei einem mittelständischen Unternehmen bewerben willst. Sammle auch Informationen über den Ausbildungsberuf zum Beispiel bei den Berufsinformationszentren (BIZ) der Arbeitsagentur. Welche Eigenschaften werden Verlangt? Welche Voraussetzungen muss ich für diesen Beruf mitbringen? Warum bin ich für diesen Beruf geeignet?
Tipp 7
Formuliere ein individuelles Bewerbungsschreiben. Es muss fehlerfrei sein! Wenn du es am PC schreibst, benutze ein Korrekturprogramm! Denn wer mit seinem Anschreiben einen guten Eindruck hinterlässt, hat die besten Aussichten für einen Termin zum Vorstellungs-gespräch. Im Anschreiben musst Du Deine Motivation für die betriebliche Ausbildung und Dein Interesse für den Ausbildungsbetrieb überzeugend darstellen. Erkläre weshalb Du den Beruf erlernen willst und warum Du die richtigen Voraussetzungen mitbringst.
"Deine Bewerbung ist WERBUNG in eigener Sache"
Tipp 8
Schicke die richtigen Unterlagen mit dem Bewerbungs-schreiben mit. Meistens wollen die Ausbildungsbetriebe das letzte Schulzeugnis und das aktuelle Halbjahreszeugnis. Wenn Du Praktikumsbestätigungen hast, Zertifikate von Kursen, Nachweise von ehrenamtlichen Tätigkeiten, dann ist es sinnvoll diese beizulegen.
Ein tabellarischer Lebenslauf gehört natürlich auch dazu. Ebenso wie ein aktuelles Bewerbungsfoto (Kein Passbild oder Automatenfoto!) Stimmen die angaben im Lebenslauf? Ist er noch aktuell? Ist
er lückenlos? Wichtig: Unvollständige Angaben machen misstrauisch und führen in der Regel zu einer Absage!